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Sandro Palla

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Sandro Palla

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Sandro Pallas Werk bewegt sich im Grenzbereich zwischen Fotografie und Malerei. Ausgangspunkt ist die sichtbare Welt: Menschen, Gesichter, Gesten, Rituale und urbane Räume, die er auf seinen Reisen fotografiert. Die Aufnahmen versteht er jedoch nicht als abgeschlossene Dokumente. Er zerlegt sie, isoliert einzelne Elemente und verändert Massstab, Farbe, Licht, Transparenz und Textur. Die fotografischen Fragmente werden auf zahlreichen Ebenen neu zusammengesetzt und so zu digitalen Pinselstrichen in einem neuen Bildraum.

Die Werke bewahren Spuren der Wirklichkeit, gehen aber über deren unmittelbare Wiedergabe hinaus. Unterschiedliche Orte und Augenblicke überlagern sich in einem einzigen Bild. So erkundet Palla Begegnungen zwischen Kulturen, individuelle und gemeinschaftliche Erfahrungen sowie die Grenze zwischen Erinnerung und Imagination. Farbe bestimmt dabei die emotionale Struktur der Kompositionen; Figuren und Gesichter erscheinen als Teil vielschichtiger visueller Erzählungen.

Palla bezeichnet diesen Ansatz als «PhotoBrush»: eine Synthese, bei der die Kamera das Ausgangsmaterial liefert und die digitale Bearbeitung die Ausdrucksfreiheit der Malerei übernimmt. Seine Werke laden dazu ein, langsam zu schauen und in den überlagerten Fragmenten Verbindungen zwischen Wirklichkeit, Erinnerung und Imagination zu entdecken.

Vernissage

Donnerstag, 3. Dezember: 18:00-21:00

Exhibition opening hours

Mittwoch, 2. Dezember: 18:00-20:00

Donnerstag, 3. Dezember: 12:00-21:00 (Vernissage 18:00-21:00)

Freitag, 4. Dezember: 14:00-20:00

Samstag, 5. Dezember: 12:00-20:00

Sonntag, 6. Dezember: 14:00-20:00

Montag, 7. Dezember: 12:00-20:00 (Finissage 18:00-20:00)

Dienstag, 8. Dezember: 10:00-15:00

Finale

Montag, 7. Dezember 18:00-20:00

More information

Sandro Palla wurde in Locarno geboren. Nach einer langen akademischen Laufbahn als Professor an der Universität Zürich widmete er sich zunehmend seiner künstlerischen Tätigkeit. Beeinflusst von seinem Vater, einem passionierten Hobbymaler, entwickelte er eine persönliche Bildsprache zwischen Fotografie und Malerei. Auf seinen Reisen fotografiert er Menschen, Gesichter, Rituale und unterschiedliche kulturelle Lebenswelten. Diese Aufnahmen bilden das Ausgangsmaterial für vielschichtige Kompositionen, in denen fotografische Elemente zerlegt, verändert und wie digitale Pinselstriche neu zusammengesetzt werden. Palla bezeichnet diese Technik als «PhotoBrush». Seine Werke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Italien und Österreich gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.